IG Sihlwald

Die Interessengemeinschaft (IG) Sihlwald für Alle setzt sich für den barrierefreien Zugang zum Sihlwald und einem pragmatischen Umgang mit unserer Umwelt im Kontext Sihlwald ein. Mit der im Jahre 2008 in Kraft gesetzten Schutzverordnung (SVO) wurden Minderheiten der Gesellschaft explizit von der Gleichberechtigung der Bürger ausgeschlossen. Für Bauern, welche vornehmlich im Winterhalbjahr ein Teil der Einkünfte aus der Forstwirtschaft generieren, bedeutet die SVO einen empfindlichen Einschnitt in ihre Existenzgrundlage. Lesen Sie mehr über die Geschichte des Sihlwalds und die konkreten Auswirkungen der SVO. Erfahren Sie, was die Interessengemeinschaft bewegen will, wofür sie sich engagiert und wogegen sie ankämpft, die Interessengemeinschaft nicht akzeptiert und was Sie bewegen will.

Der Weg zur Gründung der Interessengemeinschaft

Im Sommer 2011 begegnete Alexandre Masson bei einem Ausritt auf dem Gratweg kurz vor dem Restaurant Albishorn Cyrill Rüttimann. Während dem Gespräch erfuhr Herr Rüttimann, dass die Nutzung des Gratwegs verboten sei? Dieser eine Abend war der Ursprung der heutigen Interessengemeinschaft. In der Zwischenzeit informierten sich die Beiden über den Sihlwald und die Schutzverordnung. Es gelang ihnen weitere Personen für ihr Anliegen zu gewinnen den ausufernden Verboten entgegenzutreten und am 18. Mai 2012 wurde die IG in Ebertswil gegründet.

Wieso braucht es eine Interessengemeinschaft

Bis anhin operierte der Wildnispark ohne die öffentliche Meinung zu berücksichtigen bzw. die Öffentlichkeit überhaupt zu informieren und ausschliesslich mit dem Ziel, die eigenen Interessen zu wahren. Dialoge mit Vertretern aus der Bevölkerung, die mit der Schutzverordnung nicht einverstanden waren wurden zwar geführt, versandeten aber da die Kommunikation mit dem Wildnispark abbrach.

Wir sind davon überzeugt, dass eine Interessengemeinschaft für beide Seiten eine Chance für eine konstruktive Lösungsfindung ist. Eine Interessengemeinschaft kann die Bedürfnisse der breiten Bevölkerung bündeln und hat gegenüber dem Kanton, Behörden, Ämtern sowie Exponenten des Wildnisparks eine andere Verhandlungsposition im Vergleich zu Einzelpersonen.

Interdisziplinäre Interessengemeinschaft

Es ist wohl einmalig, dass sich Exponenten verschiedener Gruppen zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben. Bauern, Forstarbeiter, Reiter, Wanderer, Hundehalter und Biker finden sich in der Interessengemeinschaft und setzen sich für ein gemeinsame Ziele ein. Wir erachten dies als eine einzigartige Chance den angestrebten Erfolg zu erreichen und um sich gegenseitig zu unterstützen. Wer weiss denn schon wie man sich korrekt einem Pferd annähert um gefährliche Situation zu verhindern? Oder wer hilft den Bauern damit Wanderer und Biker nicht über  ihr Land laufen bzw. fahren?