Die Schutzverordnung

1986 wurde durch die Initiative des Stadtforstmeisters Andreas Speich der Grundstein für das Projekt Naturlandschaft Sihlwald gelegt. Seit 1996 wird, ausser aus Sicherheitsgründen, kein Holz mehr geschlagen. So entstand ein Naturwald, der sich selbst überlassen bleibt. 1994 setzte sich Stiftung Naturlandschaft Sihlwald zum Ziel, den Sihlwald zu schützen. Im Jahr 2008 wurde eine Kernzone von rund vier km² festgelegt, in der die Natur unberührt bleibt. Das Betreten dieses Areals ist untersagt. Seither ist er Teil des Wildnisparks der Stadt Zürich. Ein Gestaltungsplan in Form einer Schutzverordnung deckt die rechtlichen Aspekte ab. Die Charta stellt den Betriebsplan dar.

Der Wildnispark Zürich-Sihlwald hat am 28. August 2009 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) das offizielle Label „Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung“ zugesprochen bekommen. Dies ist das Ergebnis einer langjährigen, fruchtbaren Zusammenarbeit von Stadt und Kanton Zürich, Pro Natura und den Gemeinden des Bezirks Horgen. (Quelle Wildnispark)

Definition Naturerlebnispark: Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Ein Naturerlebnispark ist ein Gebiet, das in einer dicht besiedelten Region liegt (im Umkreis von 20 km des Kerns einer Agglomeration, in topographisch ähnlicher Höhenlage, sowie mit ÖV gut erreichbar). Es soll über naturnahe Gebiete verfügen, sich für die didaktische Vermittlung von Naturerlebnissen anbieten und die Lebensqualität der städtischen Bevölkerung verbessern. (Quelle Wildnispark)