Unverständliches Handeln des Wildnisparks

Da steht das Buch – Recht haben, Recht bekommen. Bei Herrn Schneider habe ich die ersten Lektionen im Reich des Rechts gelernt. Und bis heute verstehe ich manche Entscheide des Rechtssystems nicht. Moral. Das ist der Sinn in uns Menschen der sich dann bemerkbar macht.

Im Dezember 2015 wurden vom Wildnispark Verbotstafeln im Gebiet Mattli aufgestellt. Man solle den Weg welcher seit über 20 Jahren von Bikern und Wanderern benutz wird nicht mehr befahren. Denn das schade der Natur. Die Tafel hat insofern recht, dass das Waldgesetz sagt, dass Trampelpfade oder Rückegassen nicht von Fahrrädern benutzt werden dürfen. Recht bekommt man, aber hat man auch Recht?

  • Der Wildnispark hat am letzten Montag im Auftrag des Kantons mehrere gesunde Bäume angesägt und umgerissen. Damit wurden zwei Wege unpassierbar gemacht. Wie soll man verstehen, dass dieselben welche Wurzeln und Waldboden aktiv zerstören andere Anweisen dies zu unterlassen aufgrund einer Vermutung?
  • Die Tafeln wurden auf privatem Grund der Gemeinde Hausen am Albis ohne Bewilligung aufgestellt. Die Grundeigentümer wurden weder angefragt, noch informiert. Was soll ich als Bürger denken, wenn durch bewusste Rechtsverletzungen von anderen das Einhalten des Rechts eingefordert wird?
  • Der Einsatz von Ressourcen für diese Tafeln ist hoch. Stahl verzinkt, Stahl gespritzt, Kunststoff, bedrucktes Papier. Wie soll man den Vergleich zwischen Beschädigung von Wurzeln und Waldboden verstehen, wenn durch die Herstellung der Tafeln die Umwelt flächendeckend mit Giften belastet wurde?
  • Der Kanton Zürich und die Zürcher Kantonalbank sind Vorbilder für das Handeln jedes einzelnen Bürgers. Die beiden Unterstützen jedoch die Rechtsinterpretation, dass man als Institution auf fremden Grund und Boden Verbote aussprechen kann. Wie kann man Vorbild sein und für den Rechtsstaat einstehen, wenn man sich selber nicht an die Regeln hält?
  • Auf der Tafel steht geschrieben, dass das Biken den Waldboden und die Wurzeln zerstört. Zudem wird das Wild gestresst. Woher diese Behauptung stammt wissen wir nicht. Wissenschaftlich ist dies auf jeden Fall nicht bewiesen worden. Eher das Gegenteil ist der Fall – der motorisierte Freizeitverkehr (Besucher Wildnispark) zerstört den Wald und den Waldboden (Uebersäuerung). Wie soll man Leuten glauben schenken, welche Behauptungen öffentlich verbreiten welche keine Grundlage haben?
Umgerissene Bäume im Sihlwald, nur 500 Meter vo den Verbotstafeln entfernt.

Umgerissene Bäume im Sihlwald, nur 500 Meter vo den Verbotstafeln entfernt.

Rekurs gegen die Schliessung der Bachtelenstrasse

Mit Stolz dürfen wir mitteilen, dass der Rekurs gegen die Schliessung der Bachtelenstrasse zustande gekommen ist. Die Unterstützung der lokalen Bevölkerung war überwältigend. Innert weniger Tage war klar, dass wir das Geld für den Rekurs beisammen haben. Die Auswertung der Einzahler hat ergeben, dass die Mehrheit der Einzahlungen aus dem Raum Langnau, Gattikon und Thalwil stammt. Das hat wiederum unsere Theorie gestützt, dass vor allem die Langnauer Bevölkerung von der Schliessung der Bachtelenstrasse betroffen ist. Wir Danke allen Mitbürgern und Mitbürgerinnen ganz herzlich für die Unterstützung. Für uns war das ein wirklich tolles Dankeschön für unseren persönlichen Einsatz. Und wir wissen das zu schätzen.

Wir werden informieren, sobald wir mehr wissen!

Die letzte Meile auf der Bachtelenstrasse

Liebe MitgliederInnen und SympathisantInnen

Was im Sommer 2011 mit einem Kreuzen von Pferd und Velo mit Smalltalk auf dem Albisgrat begann, manifestierte sich letzte Woche in der Publikation der überarbeiteten Schutzverordnung Sihlwald. Das ist die Geschichte in Kurzform der Interessengemeinschaft Sihlwald.

Unsere Ziele welche wir uns gesteckt haben, wurden in der überarbeiteten Schutzverordnung Sihlwald berücksichtigt – mit Ausnahme der Bachtelenstrasse. Wir sind Stolz auf das Erreichte. Wer hätte 2011 gedacht, dass wir den initialen Anstoss zur Überarbeitung schaffen würden? Wohl niemand von uns nach den ersten Erfahrungen! Für nähere Informationen bitte http://www.sihlwaldfueralle.ch

Wir wollen die letzte Möglichkeit nutzen unsere Ziele zu 100% zu erreichen. Die Bachtelenstrasse ist die Verbindungsstrasse von Langnau zum Schweikhof. Für den Rekurs vor Gericht benötigen wir Geld – 5000 sFr. Und nur wenn wir die Kosten gedeckt haben, machen wir diesen Schritt. Wir sind überzeugt, dass wir gute Argumente haben!

Mit einer Mindesteinlage von 20 sFr. kannst Du uns und deine Mitmenschen/Nachkommen unterstützen. Damit wir die Eingabefrist einhalten können, muss dein Beitrag bis zum 9. November 2015 20:00 eingezahlt sein:

OK Sihlwaldfueralle.ch
8915 Hausen am Albis
IBAN CH68 0900 0000 6063 3389 4
Konto 60-633389-4

Zahlungszweck bitte Deine Email angegeben!


Mit freundlichen Grüssen,

Der Vorstand IG Sihlwald für alle